Institut für lebendiges Lernen
Triebenbachstr. 17, 5020 Salzburg
Österreich
Tel/Fax +43 (0)662 830101
Startseite · Montessori-Lehrgang · Rollenbild und Sprachgebrauch der Montessori-Pädagogen

Rollenbild und Sprachgebrauch der Montessori-Pädagogen

In unserer Montessori-Ausbildung lernen sie, ihre Sensibilität für die Wirkungen der Sprache und ihrer nonverbalen Kommunikation zu verfeinern.

Ziel ist ihre Fähigkeit zu respektvollem Umgang, bei dem auch in Konflikten das Kind seine Würde nicht verliert und daraus seine Bereitschaft zur Veränderung wachsen kann.

Lernen in einem wertschätzenden, förderlichen Klima

Allein sind Montessori-Materialien nur beschränkt wirksam.  Um ihre bildende Kraft voll entfalten zu können, brauchen sie die/den Pädagogen. Durch ihr Verhalten, ihre Art wie sie mit den Kindern sprechen, sie ermuntern, aber auch die Einhaltung von Regel fordern, entsteht ein Klima, in dem sich die Kinder respektiert fühlen, in dem Vertrauen und Zuversicht in das eigne Können wachsen kann und das Lernen als ureigenes Anliegen erlebt wird.

Die Pädagogen sind der Mittelpunkt der sozialen Ordnung in der Gruppe. Sie geben das Beispiel  für den Umgang miteinander. Sie sind die „Hüter" der Ordnung, in der das Kind zu bewegen lernt.

Beide, Kind und PädagogIn bauen gemeinsam an einem sozialen Raum, in dem Geborgenheit und Sicherheit die Basis für alle Lernprozesse bilden.

Diese soziale Befindlichkeit entwickelt sich maßgeblich über die Art und Weise, wie man miteinander spricht. Oft sind es noch unreflektierte Sprachmuster, mit einem traditionellen Bild von der Lehrer-Schüler-Beziehung im Hintergrund, die den täglichen Umgang miteinander bestimmen. Diese Muster gilt es zu erkennen und zu überwinden.

respektvoll miteinander Reden © E. Kreipl-Ruess